Achtsamkeit in der Atmung - Pranayama

Pranayama - Achtsamkeit in der Atmung

Pranayama - Achtsamkeit in der Atmung

 

Viele von uns verbinden mit Pranayama Atemübungen wie Ujjayi, Kapalabhati oder Nadi Shodhana. Aber das sind nur einige Atmungspraktiken, die wir anwenden können, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. 

 

Wir sollten uns immer fragen, warum praktizieren wir genau jetzt diese Pranayamaübung?

Welches sind die Voraussetzungen, um diese Pranayamaübungen sinnvoll zu praktizieren? Was bedeutet überhaupt sinnvolles Atmen?

Wie lerne ich meine Atmung zu analysieren? Was kann mich die Atmung lehren?

 

Um diese Fragen zu beantworten, benötigen wir eine konzeptionelle Pranayama-Praxis und sehr viel Achtsamkeit. Wir haben dafür nur unsere eigene Achtsamkeit zur Verfügung. Mit ihrer Hilfe  können wir nach innen fühlen und unseren momentanen Zustand analysieren. Andere Sinnesorgane (wie z.B. Augen, Hände.…) welche uns normalerweise Informationen über unseren Körperzustand geben, helfen uns dabei nicht.

Die eigene Achtsamkeit wird durch eine regelmäßige Pranayama-Praxis erhöht. Wir kreieren dadurch eine neue Körper-Geist-Verbindung.

 

Wie kann ich mit meiner Atmung arbeiten und diese meinen Bedürfnissen anpassen?

Regelmäßige Pranayama-Praxis ermöglicht uns, die Atmung besser zu spüren und zu analysieren. Erst nach diesen bewussten Erfahrungen können wir die Atmung anpassen und diese Veränderungen im Körperzustand wieder wahrnehmen.  Je öfter wir diese Unterschiede im Körper wahrnehmen, desto feinfühliger bzw. achtsamer werden wir. Die Unterschiede in der Atmung werden dadurch für uns immer deutlicher. Auch die Gefühle, welche mit der jeweiligen Atmung verbunden sind, können wir mit dieser Pranayama-Praxis besser wahrnehmen.

Es gibt natürlich viele Diagramme oder Bücher die wir zu diesem Thema lesen oder studieren können. Allerdings hilft uns nur die regelmäßige Pranayama-Praxis, ein  Verständnis für unseren Körperzustand zu entwickeln und eventuell notwendige Anpassungen in der Atmung vorzunehmen. 

 

Was ist der Unterschied zwischen der Pranayma Praxis in der Bewegung (Apasana) oder der Pranayama Praxis in der Ruhe?

Die Yoga Schüler werden oft in der Asana–Praxis dazu angeleitet, die Atmung mit der Bewegung zu verknüpfen. Das ist für Asana-Haltungen sehr wertvoll und sinnvoll. Um die Atmung allerdings spezifischer und willentlich zu fühlen, müssen wir diese Praxis im Ruhezustand des Körpers üben. Ansonsten wird  unsere Atmung zu sehr von der  Bewegung gesteuert und wir zwingen Sie in Muster hinein, welche kontraproduktiv für unsere Achtsamkeit-Praxis ist. Eine Atmungsroutine macht es uns unmöglich, kleine Unterschiede im Inneren wahrzunehmen. Deswegen ist es so wichtig, dass sich die Atmung während des Übens von Achtsamkeit in der Pranayama-Praxis in der Regel frei bewegen kann. Ausgenommen sind dabei die Situationen, in denen ich mit der Führung oder Kontrolle der Atmung ein konkretes Ziel verfolge.

 

Namaste

Felix

 

Welche Pranayama Erfahrungen habt ihr gemacht habt?

 

Schreibt mir gerne unter info@urbanyogamunich.de oder über das Kontaktformular.

 

Wollt Ihr mehr zu diesem Thema wissen?

Im Modul 2  Yogatherapie Reihe "Yoga is Self Care"-werden wir unter anderem die Achtsamkeit in der Pranayama-Praxis behandeln und praktizieren.

Mehr Infos dazu? Gibt es hier.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0